Jun 16

Der letzte Vorhang ist gefallen…

Heute am frühen Morgen ist der letzte Vorhang für die größte deutsche Volksschauspielerin gefallen… Heidi Kabel ist tot… Nun wird sie auf einer anderen Bühne spielen und der Himmel muss Platt lernen.
Ich hatte die Ehre Heidi Kabel Ende der 90er – kurz bevor sie von der Bühne abgetreten ist – bei einer Veranstaltung live erleben zu dürfen. Es war an einem Sonntag Nachmittag um 15 Uhr in Harburg auf dem Außenmühlenfest. Ich hatte den Sanitätsdienst organisiert und mich das erste und einzige Mal völlig verschätzt in der Größe der Veranstaltung. Ich mochte zwar Heidi Kabel, aber mit vielen Besuchern hatte ich nicht gerechnet. So 200 – 300 Besucher – meist älter Menschen – mehr nicht… Hab ich gedacht… Es waren dann weit über 1.000 und fast nur junge Menschen die der großen Dame zugejubelt haben!
Heute ist sie nach 95 erfüllten Lebensjahren von der großen Bühne des Lebens abgetreten und hinterlässt bei mir ein Gefühl der Leere und Traurigkeit.

Standing Ovationen für die letzte und Größte und – In Hamburg sagt man Tschüß, das heißt Auf Wiedersehen

Feb 25

4-4-1-7-7-7

4-4-1-7-7-7 Marcus, Guten Abend!
Damit bin ich groß geworden. Viele Jahre lang – genau von 1971 bis zum 28.12.2000 begrüßte Dr. Erwin Marcus seine Anrufer beim NDR mit der Telefonnummer.  Viele Norddeutsche kennen die Nummer noch heute auswendig.

Was wollen Sie wissen?“ war wohl die erste Call-In-Sendung im Deutschen Radio- und Fernsehwesen und der letzte Moderator Dr. Erwin Marcus einfach Kult.
Am 17. Februar 2010 ist die Radiolegende Dr. Erwin Marcus im Alter von 84 Jahren verstorben.

Feb 26

In Hamburg sagt man Tschüß

In einer Stunde beginnt meine letzte Schicht auf dem Hamburger Hauptbahnhof in „meinem“ Team 1…
Am 16. Juli 2007 kam ich das erste Mal zur Schicht und wurde mit vielen neuen Kollegen bekannt – heute werde ich nach der letzten Schicht Freunde verlassen! Ich erinnere mich immer noch gern an meine erste Schicht im Nordpoint zwischen den beiden Steffis, an die 2 Wochen Einarbeitung durch Veronika, den „Spaziergang“ durchs Bahnhofsumfeld mit Karin damit ich auch weiß was um unseren Bahnhof so los ist. Oder als kurz vor Weihnachten dann endlich meine UBK da war und ich richtig dazu gehörte. Nie in der langen Zeit hat mir auch nur Einer von Euch das Gefühl gegeben, dass ich „nur“ die Aushilfe bin – ich hab mich immer als Teammitglied gefühlt und Ihr habt mir das Gefühl gegeben! DANKE!
Und dann kam gleich zu Beginn meiner Zeit bei Euch die schwerste Zeit in meinem Leben als ich am 5. August die Nachricht bekam, dass mein Patenkind Krebs hat. Ihr kanntet mich noch nicht, aber trotzdem hat jeder zugehört wenn ich reden musste! Viele von Euch haben sich Gedanken um Evelin gemacht und immer wieder nach ihr gefragt – Ihr wisst gar nicht wie sehr Ihr mir damit geholfen habt…!
Ihr wisst alle das ich nicht gehen möchte! Ich bin seit fast 26 Jahren berufstätig – ich habe mich noch nie so wohl gefühlt bei der Arbeit wie bei Euch!
Auch wenn ich jetzt nicht mehr bei Euch arbeiten darf, so wünsche ich mir immer ein Teil des Service-Team 1 auf dem Hamburger Hauptbahnhof sein zu dürfen!

Ich weiß nicht ob jemand von Euch hier in meinem Blog liest aber trotzdem hier: Danke für 19 Monate bei Euch im Team!
In Hamburg sagt man Tschüß….

Okt 21

Zivilschutzanlage Steintorwall

DrängelschutztorDa bin ich im Geocacher-Forum über die Planung einer Führung durch den Tiefbunker Steintorwall direkt am Hamburger Hauptbahnhof gefallen. Den Bunker wollte ich immer schon mal besuchen – und wenn das dann so schön organisiert wird, warum nicht? Leider war die Teilnehmerliste schon voll als ich den Thread entdeckt hab, aber Anette eröffnete dann schnell mal eine Warteliste und mit Platz 1 auf dieser musste ich auch nicht lange auf einen Platz im Bunker warten.
Am 10.10. war es dann so weit: Wir haben uns um 18:00 Uhr am Einstieg in den Bunker getroffen und dort stellte sich dann Christel vom Verein Hamburger Unterwelten vor, die die Führung leiten wollte. Nach kurzen Erklärungen zur Lage des Bunkers ging es dann aus dem Lärm des Steintorwalles in die Stille des Untergrunds. Gebaut im 2. Weltkrieg um die Reisenden aus dem Hauptbahnhof schützen zu können und dann erweitert und für ABC-Schutz ertüchtigt im kalten Krieg – liegt er heute relativ unbekannt unter dem breiten Fußweg am Steintorwall direkt neben dem Bahnhof. Irgendwie ist es illusorisch durch den heutigen „Haupteingang“ die 1351 Menschen, die jeder Bunkerteil aufnehmen soll, einzuschleusen – vor allem wenn diese in Panik sind oder zumindest in einer stark angespannten Stresssituation. Der eigentliche Haupteingang war für den Südteil im sogenannten Südstegtunnel des Hauptbahnhofs, dieser wurde aber bereits in den 90er Jahren geschlossen. Der Schutzraum ist aber auch heute noch in der Zivilschutzbindung noch als Schutzraum ausgewiesen…. Nur Geld zum Unterhalt gibt es vom Staat keins mehr. Weiterlesen »

Okt 12

Novecento

Nach langer Zeit – unser letzter Theaterbesuch war im Sommer 2007 beim „Hamburger Jedermann“ – sind Maja und ich endlich mal wieder zusammen losgezogen um „in Kultur“ zu machen. Zufällig bin ich neulich beim Studium der Onlineausgabe der Harburger Anzeigen und Nachrichten über die Ankündigung des Harburger Theaters gestolpert, dass dort der Monolog „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten“ gespielt wird. Das alleine hat mich natürlich erstmal nicht so neugierig gemacht – ich kannte das Stück nicht! Allerdings stand da dann ein Name für die Hauptrolle (es gibt allerdings auch nur diese eine Rolle): „Thomas Borchert“. Und seit wir das erste Mal im „Tanz der Vampire“ in Hamburg waren und dort Thomas Borchert in der Rolle des Grafen von Krolock erleben durften, sind wir von ihm begeistert. Da war es dann klar, dass wir diesen Monolog sehen mussten!
Erstmal sind wir dann im Caspari in der Lämmertwiete essen gegangen und dann zum Theater gelaufen. Nun lebe ich seit 43 Jahren im Bezirk Harburg, aber ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Harburger Theater war – so wurde auch das mal Zeit… Allerdings wir das Foyer des Theaters und des Helmsmuseums gerade umgebaut so das man das Theater nur über den Hintereingang betreten kann. Aber dann ist man in einem doch recht schönen Theatersaal.
Doch nun erstmal zum Stück. Weiterlesen »

Jun 08

Er singt mir aus dem Herz…

Da hab ich doch in einem Forum einen Link zu einem YouTube Video gefunden und sofort gemerkt: Der Mann singt mir aus dem Herzen! Und er kann wenigstens auch singen:

Jan 26

Schnellschreiben….

Da hab ich doch bei Mc Winkels einen netten kleinen Schnellschreibtest entdeckt:
28 Wörter
Irgendwie nutze ich beide Hände, jeweils 3 Finger und komme trotzdem nicht auf eine vernünftige Geschwindigkeit… Ist schon frustrierend, dass Mathias in der von ihm beschriebenen Schreibtechnik schneller ist…

Zur Info: ich habe aber auch eine ziemlich ungewöhnliche Art, die Tastatur zu bedienen. Ich benutze nur meinen rechten Daumen, den rechten Mittelfinger den auch nur für ?, ?, und sämtliche Tasten auf dem rechten Nummernblock), beide Zeigefinger und beide Ringfinger. Die restlichen Finger (und der linke Daumen) flattern parallel dazu ein bisschen unbeholfen über der Tastatur umher. Hat jemand ähnliche Probleme?

Mit der Technik schafft er 43 Worte – oder ist da etwa der Code von der Anzeige manipuliert…?

Jan 13

Das Jahr ist zu Ende und Maja braucht einen Kalender

Im September war es dann wieder so weit – Maja benötgte wieder Bilder für den Kalender 2008 für ihren Freund. Inzwischen kann man es ja schon als Tradition bezeichnen, es ist immerhin der 3. Erotikkalender in Folge. Diesmal wollten wir die Fotos mal innen aufnehmen. Dazu haben wir dann in ihrer Wohnung ein Studio aufgebaut. Wir hatten ein Gestell für 3 Meter breite Hintergründe, einen weißen und einen schwarzen Molton-Hintergrund der auch noch gut den Boden bedeckte, diverse Tücher aus Satin und auch noch 2 Fotoscheinwerfer mit Reflektor-Schirmen. Die Scheinwerfer waren allerdings nicht so sehr der Bringer…. Weiterlesen »

Ältere Beiträge «