Das bin ich

Michael DrägerhofNun soll es eine Seite über mich geben – aber was soll ich eigentlich schreiben?
Na, fange ich mal vorne an: An einem schönen Sonntag – dass kann ich ja gar nicht beurteilen ob es ein schöner Sonntag war, ich kann mich eigentlich an den Tag nicht erinnern – im August Anno Domini 1965 wurde ich in Stuttgart geboren. Es war genau der 29. August und ja, ich bin kein echter Hamburger – leider.
Aber schon Anfang 1966 durfte mein Vater bei seinem Arbeitgeber die Stellung und sogar die Stadt wechseln und es ging nach Hamburg! Wir sind damals nach Hamburg-Neugraben gezogen und den Stadtteil hab ich erst 31 Jahre später verlassen. Neugraben war damals noch ein echtes Dorf. Die ersten 10 Jahre haben wir direkt neben der Dorfschmiede und gegenüber eines Bauernhofs gewohnt. Der Schmied war für mich „Ersatzopa“ und hat noch bis ins hohe Alter Pferde beschlagen und geschmiedet. Im Neugrabener Dorf ist dann 1968 auch mein kleiner Bruder Heiko zur Welt gekommen. Leider ist am Ostersonntag 1973 dort auch meine Mutter verstorben.

1975 haben wir dann unsere Mietswohnung im Neugrabener Dorf verlassen und sind auf die andere Seite von Neugraben in die Waldsiedlung gezogen. Dort hat mein Vater ein Haus gekauft. Das Haus haben wir im Lauf der Jahre dann auch noch ein paar mal erweitert. Auch eine neue Mutter gab es bald und inzwischen haben meine Eltern auch schon ihre silberne Hochzeit erlebt. Allerdings sind meine Eltern nun nach 30 Jahren aus dem Haus ausgezogen und es wird verkauft – ist einfach zu groß für zwei Senioren.

Tja, was hab ich so getrieben in meinen jungen Jahren in Neugraben?
Im Neugrabener Dorf waren meine damalige beste Freundin und ich als die Schrecken des Dorfs verschrien. Kühe von der Weide befreit, Kühe überfüttert, das Neugrabener Moor versehentlich angezündet… all das waren wir! Man konnte auch so schön Frösche im Moor fangen und die dann in einer alten Kinderbadewanne im Garten halten. Nebenbei sind wir natürlich auch mal zur Schule gegangen.
Nach unserem Umzug habe ich bald mit dem Konfirmandenunterricht begonnen und bin dadurch in der evangelischen Jugend hängen geblieben. Da habe ich annähernd 20 Jahre Jugendgruppen geleitet, Theater gespielt, Pfadfinder angeleitet und, und, und…
1983 habe ich dann meine Mittlere Reife an der Realschule Fischbek gemacht und meine Ausbildung zum Fernmeldeelektroniker begonnen. Zu dieser Zeit bin ich dann auch ins Jugendrotkreuz und ins Deutsche Rote Kreuz eingetreten. Auch dort war ich dann über 20 Jahre aktiv und habe unter Anderem eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht und später die Anerkennung zum Rettungsassistenten bekommen.
Und nach meiner Ausbildung zum Fernmelder habe ich dann immer mal im Wechsel als Fernmelder oder als Rettungsassistent gearbeitet.

1996 habe ich dann mein Elternhaus verlassen und bin mit der Mutter meiner Tochter, die ist im Dezember 1996 geboren, zusammen gezogen. Seit dem wohne ich in Hamburg-Heimfeld und fühle mich hier sau wohl! Ich habe dann auch irgendwann die Mutter meiner Tochter geheiratet, aber das hat leider nur bis 2001 gehalten. Dann haben wir uns scheiden lassen und meine Tochter wohnt nun mit ihrer Mutter, ihrer Halbschwester und dem neuen Mann ihrer Mutter in Bad Laer.

Und was ist so aktuell los?
Nun, ich habe im März 2000 bei der Firma Arcor als Fernmelder angefangen, ich wusste gar nicht dass das „Die Bahn“ ist und arbeite immer noch in diesem Konzern – dieser Konzern ist aber nun die Deutsche Bahn AG. Nachdem ich über 5 Jahre, bis zum August 2005, bei den Fernmeldern war – erst Arcor, dann DB Telematik – hat mich die DB Telematik weg rationalisiert. Aber in unserem Konzern gibt es bis Ende 2010 keine betriebsbedingten Kündigungen und somit bekomme ich nun mein Geld von DB JobService, sowas wie das Bahn-Interne Arbeitsamt. Nur zahlen die besser als das Arbeitsamt und geben sich wirklich Mühe für uns eine neue Arbeit zu finden. Von November 2005 bis Mai 2007 war ich von DB JobService im Telekomunikationsmanagment Bremen von DB Netz aus eingesetzt. Dort machte ich Sachbearbeitung für die Anlagen die ich vorher jahrelang gewartet habe… Nur war das allerdings die Auftraggeber-Seite :smile1_tb:. Nun hab ich die letzten 1,5 Monate zu Hause gesessen, mich viel beworben und Gespräche bei JobService gehabt. Und damit ich wenigstens mich nicht langweile, gehe ich nun in ein Projekt, das da „Reisendenlenker“ heißt. Es geht darum, während der vielen Baumaßnahmen die in den nächsten Jahren anstehen, den Service auf großen Knotenbahnhöfen zu unterstützen. Eigentlich ist es einfach nur Mitarbeit im Service-Team des Hamburger Hauptbahnhofs. Das ist für mich das 1. Mal, dass ich „echte“ Eisenbahner-Tätigkeit mache! Ich bin auch immer noch gern bei der Bahn und ich habe es auch vorher noch nie so lange bei einem Arbeitgeber ausgehalten.

Sonst mache ich viel im Internet. All meine Projekte habe ich hier mal zusammen gefasst.
Nebenbei treffe ich mich auch noch mal mit Freunden und das ggf. auch quer durch die Republik.

Und das wird dann fortgesetzt wenn was Interessantes in meinem Leben passiert….