Zweimal neu gelesen….

Das Lied der alten SteineSo, heute will ich gleich mal die letzten beiden Bücher vorstellen die ich gelesen hab. Insgesamt liegen hier noch 11 Bücher rum, die ich im letzten dreiviertel Jahr gelesen und noch nicht vorgestellt habe. Aber nun geht es erstmal los:

Das Lied der alten Steine
von Barbara Erskine

Eigentlich sind es drei Geschichten in diesem Buch – allerdings nicht nacheinander, sondern ineinander. Die 35-jährige Hobby-Fotografin Anna Fox besucht nach ihrer Scheidung ihre Großtante und diese schlägt ihr vor, einmal einen Urlaub zu machen und erinnert sie an ihre frühere Liebe für Ägypten. Die Ur-Urgroßmutter von Anna, Louisa, war eine berühmte Malerin und hat selbst 1850 eine Reise nach Ägypten unternommen. Anna hat von ihr eine mysteriöse Parfümflasche aus Ägypten und das Tagebuch von Louisa. Dieses Tagebuch liest sie während ihrer Reise. So wird in dem Buch die Ägyptenreise von Louisa und von Anna beschrieben, aber auch die Geschichte der kleinen Parfümflasche, die bereits dreizehnhundert Jahre vor Christi beginnt.
Das ganze Buch erzählt drei sehr mystische Geschichten, die über die Jahrhunderte doch ganz eng miteinander verwoben sind. Es werden schön die ägyptischen Landschaften beschrieben, viele Facetten der ägyptischen Mythologie aufgezeigt, aber auch die Verbindungen zum modernen Ägypten geschaffen. Insgesamt ein schönes und spannendes Buch, das sich flüssig von der ersten bis zur letzten Seite liest. Auch mit der Verknüpfung der drei Geschichten ist die Autorin sehr gut klar gekommen, ich habe nie den Überblick verloren.
Hier nun noch der Text vom Buchdeckel:

Eine Kreuzfahrt auf dem Nil wird zu einem Abenteuer auf Leben und Tod für die 35-jährige Anna Fox: Auf den Spuren ihrer Ur-Urgroßmutter Louisa bereist sie den Fluss von Luxor bis nach Assuan. Im Gepäck hat sie neben Louisas Tagebuchaufzeichnungen von 1850 auch ein mysteriöses Glasfläschchen, das diese einst von ihrer Ägyptenreise mit nach Hause brachte. Erst auf dem Schiff und bei der Lektüre von Louisas Tagebuch wird Anna klar, dass mit dem antiken Flakon ein unheilvolles Geheimnis verbunden ist…

Noch ein paar Rezensionen gibt es bei Amazon.

Der Gesang der WaleUnd nun gleich das zweite Buch:

Der Gesang der Wale
von Adam Armstrong

Eine unheimlich spannende Liebesgeschichte – allerdings nicht im klassischen Sinne – an einem der schönsten Plätze der Welt wird hier sehr schön beschrieben. Es geht um Umweltschutz, um den Erhalt eines der letzten Paradiese auf der Erde, um „Verbrechen“ vor fast 30 Jahren, um eine 20 Jahre andauernde Liebe, um loslassen und um neu Anfangen. Aber auch darum, ein zu Hause zu finden und Wurzeln bilden zu können. Die 32-jährige Wal-Forscherin Dr. Libby Bass reist ständig für Forschungsaufträge durch die Welt und muss, als allein erziehende Mutter, immer ihre 12-jährige Tochter Bree mitnehmen. Diese spricht zwar schon 4 Sprachen fliesend, hat aber nirgends länger als 2 Jahre auf einer Schule zugebracht. So hat sie immer wieder die Freunde, die sie gerade gefunden hatte, wieder verlassen müssen und nirgendwo Wurzeln schlagen können. Und nun geht es wieder weiter von Frankreich nach Neuseeland. Dort begegnen die beiden dem Skipper John-Cody Gibbs. Dieser hat nach 20 Jahren inniger Liebe seine Lebensgefährtin verloren und es auch ein Jahr noch ihrem Tod es nicht geschafft sie los zu lassen.
Auf jeden Fall hat Armstrong die Geschichten der Protagonisten sehr gut beschrieben und die einzelnen Charakter dargestellt. Es wird ein sehr hoher Spannungsbogen aufgebaut und über 540 Seiten aufrecht erhalten. Das Buch liest sich sehr schön und ist schwer aus der Hand zu legen. Die letzten 100 Seiten habe ich bis morgens um 4:30 Uhr gelesen weil ich so gefesselt war und ca. 15 Seiten vor dem Ende immer noch keinen Idee hatte, wie der Autor noch ein Happy End erreichen möchte. Ob er es geschafft hat, werde ich hier nicht verraten.
Und zum Schluss noch das was der Verlag zu dem Buch sagt:

Wieder einmal bricht die Engländerin Dr. Libby Bass, Expertin für die großen Säugetiere der Meere, zu einem Forschungsauftrag auf – ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland. Begleitet von ihrer 12-jährigen Tochter Bree, erwartet sie an der Küste des Dusky Sound nicht nur eine Wildnis von fast magischer Anziehungskraft. Denn vor Jahren kam auch ein Mann nach Aotearoa, der Welt der Maoris. Einer, der dort die große Liebe seines Lebens fand – und verlor…

Vor dem Panorama eines der letzten Paradiese der Erde, der Heimat von Walen und Delfinen, führt das Schicksal zwei Menschen zusammen, denen das Leben tiefe Wunden schlug. Und die im Kampf gegen die langen Schatten der Vergangenheit doch wieder an die versöhnende Kraft der Liebe glauben lernen.

1 Kommentar

  1. 1
    • Dj on Dienstag, 12. Februar 2008 at 18:01
    • Antworten

    Wale Sind die beste , süße Tiere !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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